50 JAHRE SCHOLTISSEK – Spuren die bleiben

Zusammen mit seiner Frau, Renate Möller, hat Reinhard Scholtissek vor rund fünfzig Jahren die nach ihm benannte Möbelmanufaktur SCHOLTISSEK aus den beiden elterlichen Tischlereien gegründet. Als ausgebildeter Tischlermeister, diplomierter Innenarchitekt, Designer, Maler, Bildhauer und Antiquitäten-Experte war er an allem interessiert, was es an schönen und kunstvollen Dingen zu sammeln gab, um daraus einen unerschöplichen Ideenpool zu bilden. Mit besonderer Kreativität, architektonischem Vorstellungsvermögen und Marktgespür entwickelten Reinhard Scholtissek und Renate Möller alljährlich neue Kollektionen, die auch in der Zukunft überraschen und begeistern werden. Waren es früher eher hochwertige Reproduktionen aus verschieden Stilepochen wie zum Beispiel Biedermeier, Renaissance oder Shaker, hat sich die Formensprache der Möbel im Laufe der Zeit zu absoluter Klarheit im Design entwickelt. Schlichte Formen und Linienführung, wirkungsvoll gesetzte Akzente sowie kontrastreiche Materialkombinationen prägten die Kollektionen zunehmend.

Dabei blieb das Paar seiner oft zitierten Maxime: „Die Achtung für die gewachsene Natur und die Liebe zum Holz haben uns zu einer Manufaktur werden lassen.“ stets treu. Renate Möller war Kopf und Seele des Unternehmens. Sie ist ausgebildete Tischlermeisterin, studierte Innenarchitektur und führte das Unternehmen auch als Kommunikations- und Finanzmanagerin mit Herzblut und Unternehmergeist. Jahrzehntelang plante und gestaltete sie mit sensibler und kreativer Vorausschau drei große Messeauftritte pro Jahr. Das Team in der Ostercappelner Möbelschmiede wuchs stetig und besteht mittlerweile aus rund 100 Mitarbeitern. In den frühen 90er Jahren erstand Reinhard Scholtissek den historischen Fachwerkhof, den aus dem Jahre 1781 stammenden „Wamhof“ inmitten des nahegelegenen Kurortes Schledehausen. Nach sorgfältiger Restaurierung entstanden hier die modernen Büro- und Ausstellungsräume der Möbelmanufaktur sowie ein bruchsteinummauerter, zauberhaft gestalteter Garten, der als „Freiluft-Showroom“ genutzt wurde.